Gesetze / Immobilienwertermittlungsverordnung

ImmoWertV

§ 51 Vergleichswertverfahren für das Erbbaugrundstück

Stand: 01.01.2022

Bund

Permalink zu Abs. 1recht.nulegal.eu/gesetze/ImmoWertV%202022/51#abs-1 (1) Im Vergleichswertverfahren kann der Wert des Erbbaugrundstücks insbesondere ermittelt werden

1.
aus Vergleichspreisen für veräußerte Erbbaugrundstücke,
2.
ausgehend von dem nach § 52 zu ermittelnden finanzmathematischen Wert des Erbbaugrundstücks oder
3.
ausgehend vom Bodenwert des fiktiv unbelasteten Grundstücks.

Permalink zu Abs. 2recht.nulegal.eu/gesetze/ImmoWertV%202022/51#abs-2 (2) Der vorläufige Vergleichswert des Erbbaugrundstücks kann insbesondere ermittelt werden

1.
auf Grundlage einer statistischen Auswertung einer ausreichenden Anzahl von Vergleichspreisen für Erbbaugrundstücke,
2.
durch Multiplikation des finanzmathematischen Werts des Erbbaugrundstücks mit einem objektspezifisch angepassten Erbbaugrundstücksfaktor oder
3.
durch Multiplikation des Bodenwerts des fiktiv unbelasteten Grundstücks mit einem objektspezifisch angepassten Erbbaugrundstückskoeffizienten.

Für die Ermittlung des objektspezifisch angepassten Erbbaugrundstücksfaktors und des objektspezifisch angepassten Erbbaugrundstückskoeffizienten gilt § 49 Absatz 2 Satz 2 entsprechend.

Permalink zu Abs. 3recht.nulegal.eu/gesetze/ImmoWertV%202022/51#abs-3 (3) Der marktangepasste vorläufige Vergleichswert des Erbbaugrundstücks entspricht nach Maßgabe des § 7 dem vorläufigen Vergleichswert des Erbbaugrundstücks.

Permalink zu Abs. 4recht.nulegal.eu/gesetze/ImmoWertV%202022/51#abs-4 (4) Der Vergleichswert des Erbbaugrundstücks ergibt sich aus dem marktangepassten vorläufigen Vergleichswert des Erbbaugrundstücks und der Berücksichtigung vorhandener besonderer objektspezifischer Grundstücksmerkmale des Wertermittlungsobjekts.

§ 50 § 52